DialerCut - 0190 Rufnummernsperre

im Elektor Ausgabe 10/2002

Nachlese zum Projekt
Im Schaltplan wird für IC1 (EEPROM) ein 24C16 angegeben, dieses arbeitet aber nicht mit der vorhanden Software, da die Speicherzugriffe anders als wie bei einem 24C02 (wie in der Stückliste) erfolgen. Bitte für IC1 nur ein 24C02 verwenden.

Leseranfragen zum Projekt

Gibt es eine Software-Version die alle Nummern blockiert? (Bis auf einige explizit freigegebenen Nummern).

Genau die Version der Freigabe einzelner Rufnummer wollte ich aus dem Grund "....einige wenige Rufnummern..." nicht machen. Es ist fuer den Anwender einfacher nur die "Boesen Nummern" zu sperren, als immer wieder über div. Aenderungen weitere Rufnummern als "gut" einzutragen.

Für welches Gehäuse ist die Leiterplatte vorgesehen?

Die Leiterplatte zu diesem Projekt wurde vom Elektor Verlag erstellt. Von meiner Seite gab es nur einen Schaltplan.

Kann das Stromschleifenrelais ggf. durch eine Schaltung mit Optokopplern ersetzt werden?

Meine Versuche mit Optokopplern haben kein brauchbares Ergebniss geliefert, ich habe deshalb den Weg mit dem Schleifenrelais gewaehlt, eine Hardwareänderung ist aber in Planung.

Wenn ich eine verbotene Nummer über das Telefon anwähle wird die Verbindung sofort getrennt, und mann hört wieder ein Freizeichen. Wenn man aber über ein Modem eine verbotene Nummer wählt, wird kurz getrennt aber dann schaltet das Gerät die Verbindung wieder ein und das Modem wählt weiter.

Ich habe diese Problematik aufgegriffen und die Software in diesem Punkt erweitert
- Das Setup kann nach dem Einschalten der Stromversorgung, nun durch das Drücken der Taste erreicht werden. Der Setupaufruf durch die Statusleitung an der RS 232 Schnittstelle wurde deaktiviert.
- Das Trennen der Leitung, nach einer Sperrnummer kann nun nur noch durch das Drücken der Taste aufgehoben werden

Software Upade im "Intel Hex Format"(Achtung Benutzer des Elektor Programmers müssen erst das Format umwandeln um die Datei in den Flashcontroller zu brennen.)



neue Hardware


 
Es gibt noch eine Möglichkeit das Belegen der Leitung mit einem Modem oder auch Telefon auszuwerten. Hierzu machen wir uns die Eigenschaft des Spannungsabfalls an einem Widerstand zu nutze. Die Reihenschaltung bestehend in unserem Fall aus der Speisequelle in der Vermittlungsstelle den beiden Widerständen R16, R17 und dem Modem. Wenn nun das Endgerät die Leitung belegt, kommt es zu einem Stromfluss damit auch zu einen Spannungsabfall an den Widerständen. Genau dieses werten wir mit dem Operationsverstärker LM 393 der hier als Komperator geschaltet ist aus. Die Vergleichsspannung wird über den Spannungsteiler bestehend aus R9 und R2 erzeugt. Der Widerstand R20 wird benötigt da der LM 393 open Kollektor Ausgänge hat.
Einen Nachteil für diese Art der Schleifenstrom und damit Belegtauswertung hat das ganze nun doch ; die "Isolierte Trennung" zum Telefonnetz ist nun nicht mehr gegeben. Dieses hat zur Folge das beim Anschluss der Seriellen Schnittstelle an den PC, die Schaltungsmasse mit der "PC Erde" verbunden wird - die Telefonleitung wird dadurch einseitig auf Erde gezogen "Brummnschleife". Um dieses Problem zum umgehen muss die Verbindung zum PC nun über Optokoppler Isoliert aufgebaut werden. Von der Schaltungsseite her ist dieses Kein Problem - nur müssen hier die Statusleitungen RST und DTR unterschiedliche Pegel haben - sprich der eine sollte log. 1 haben und somit -12 Volt und der andere halt -12 Volt bzw log. 0. Diese kann so ueber die Üblichen Terminalprogramme nicht erreicht werden so das hier ein eigenes geschrieben werden musste das unter www.groewe.de heruntergeladen werden kann.